Cilento
Eines uralten landstrichs, im sattel ihres fahrrads
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Radurlaub in der Cilento

Radtouren

Radurlaub in der Cilento

Auf dem Rad zwischen dem Meer und den Bergen, eine Entdeckungsreise durch den wunderbaren Cilento

Eine faszinierende Reise zwischen zauberhaften Stränden und unberührten Bergen. Mit Ihrem Rad in den Naturpark des Cilento, mit   anspruchsvollen Anstiegen und Spazierfahrten entlang der Küste.

Neben der üppigen Vegetation seines Nationalparks, den archäologischen Stätten, den Festungen, den historischen Zentren und den wunderbaren Stränden bietet der Cilento unzählige Radstrecken für jeden Geschmack. Von ruhigen Spazierfahrten entlang der Küste, vorbei an feinsandigen Stränden und einem kristallklaren Meer, bis zu anspruchsvollen Bergtouren, mit dem Anstieg auf den Monte Gelbison, der die abgehärtetsten Bergfahrer erwartet.

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Unverzichtbar ist die Besichtigung der archäologischen Ausgrabungen von Paestum mit den eindrucksvollen griechischen Tempeln. Weiter in Richtung Südende des Golfs bringt Sie die Küstenstraße nach Punta Licosa, hinter Agropoli, in der Nähe von Castellabate, wo die Sirenen, verführerische Meeresnymphen, mit ihrem Gesang die Seemänner zu verzaubern versuchten. Hier können Sie einen wunderbaren Sonnenuntergang erleben. Im Landesinneren erwartet der Monte Stella die Radsportler mit seinen kleinen, alten Dörfern und den beinahe verkehrsfreien engen Straßen. Hierher führte 2012 eine Etappe des Giro d’Italia.

Eine weitere Strecke, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten, ist die Küstenstraße von Palinuro, die an den schneeweißen Sandstränden des Mingardo vorbei bis zur Infreschi-Bucht in Marina di Camerota führt, die als schönster Strand Italiens gilt.

Radfahren im Cilento bedeutet nicht nur von seinen Naturschönheiten überrascht zu werden. Auch die Warmherzigkeit und Einfachheit der Einheimischen, die Unverfälschtheit der lokalen Produkte und die typischen Gerichte werden Sie beeindrucken. Sie werden sich zwangsläufig unsterblich in den Cilento verlieben.

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Die Herausforderung des Monte Gelbison

Ausgangspunkt ist das Meeresniveau, Zielpunkt ist der 1.700 Meter hohe Monte Gelbison, ein wirklich harter Anstieg für Wagemutige.

Mitten im Nationalpark Cilento und Vallo di Diano erhebt sich der Monte Gelbison, der auch Heiliger Berg genannt wird. Oben am Gipfel befindet sich die Wallfahrtskirche der Gottesmutter des heiligen Bergs, mit einem großen Metallkreuz. Sie ist Ihr Ziel.

Der auf Meeresniveau beginnende Anstieg ist über 36 km lang. Die ersten Kilometer sind angenehm, die Steigungen überschreiten niemals 5/6%. Ausgangspunkt ist Marina di Ascea, von dort aus geht es in das Innere des Nationalparks. Auf den ersten 20 Kilometern ist der Anstieg konstant und die wunderschöne Landschaft zieht ohne größere Anstrengung vorbei. Ab Vallo della Lucania ändert sich dies jedoch. In Richtung Novi Velia lassen die ersten Abschnitte mit 8% Steigung erkennen, wieso der Anstieg zur Kirche, die man aus der Ferne in ihrer majestätischen Pracht erkennen kann, von den einheimischen Radsportlern so gefürchtet ist.

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Hinter Novi Velia geht es dann so richtig in die Beine. Die Abschnitte mit 11/13% Steigung müssen mit der richtigen Übersetzung bewältigt werden, damit sich die Milchsäure nicht in den Beinen ansammelt: die Strecke ist noch lang, es fehlen noch über 10 km bis zum Ziel. Bis knapp 5 km vor dem Gipfel führt die Straße gleichmäßig steil nach oben, wo Sie auf einem vermeintlich ebenen Abschnitt verschnaufen können. Täuschen Sie sich jedoch nicht, denn die letzten 3 km sind wirklich hart: Mit einer letzten Anstrengung erreichen Sie den Vorplatz der Wallfahrtskirche und das Ende Ihrer Mühen, die jedoch durch ein fantastisches Panorama belohnt werden: Vor Ihnen breitet sich die gesamte thyrrenische Seite Kalabriens aus, bis Sizilien und die Äolischen Inseln im Süden, Richtung Norden hingegen können Sie die Amalfiküste und den Vesuv erkennen. Die Anstrengung hat sich gewiss gelohnt.

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