Rennrad oder MTB? Hier musst du dich nicht entscheiden.

4 italienische Destinationen für Anstiege und Trails

Serpentinen bezwingen oder auf Trails mit dem MTB richtig laufen lassen?

In Italien gibt es Destinationen, in denen du dich nicht entscheiden musst: Am Morgen wählst du einfach das Bike, auf das du gerade Lust hast.

Von legendären Alpenpässen, die Radsportgeschichte geschrieben haben, über Bikeparks bis hin zu Singletrails in großer Höhe und Trails mit Blick aufs Meer: Manche Destinationen vereinen das Beste aus beiden Welten – ideal für Rennradfahrer, Mountainbiker und alle, die einfach beides lieben.

  1. Livigno: hoch hinaus – in beide Richtungen
  2. Dolomiten und Trentino-Südtirol: von legendären Pässen bis zu Trails durch den Wald
  3. Ligurien: von den Straßen der Classicissima bis zu den Trails von Finale
  4. Piemont: legendäre Pässe, alte Militärstraßen und Biken in großer Höhe

1. Livigno: hoch hinaus – in beide Richtungen

In Livigno gehört das Sammeln von Höhenmetern zum Erlebnis – ganz gleich, für welches Bike du dich entscheidest.

Für Rennradfahrer klingen die Namen nach klassischen Alpenträumen auf zwei Rädern: Passo d’Eira und Passo del Foscagno oder die Kombination aus Forcola di Livigno und Bernina, auf einer Tour zwischen Italien und der Schweiz, eingerahmt von der Bergwelt der Alta Valtellina. Lange Anstiege, große Höhe und weite Panoramen machen Livigno zum idealen Ausgangspunkt für alle, die Beine und Ausdauer auf die Probe stellen möchten.

Mit dem Bike wechselt auch der Rhythmus. Der Mottolino Bike Park und Carosello 3000 zählen zu den Hotspots für Mountainbiker in Livigno – mit Trails, Flow Lines und abwechslungsreichen Routen, die das große Höhenprofil des Tals perfekt ausnutzen. Ideales Terrain, um Tage im Sattel mit deutlich adrenalinreicheren Abfahrten abzuwechseln.

ZWEI TOUREN, DIE DU AUSPROBIEREN SOLLTEST:

RENNRAD ↑ Passo del Foscagno und Forcola
Eine Rennradtour in großer Höhe ab Livigno über einige der bekanntesten Alpenpässe der Region – mit langen Anstiegen und weiten Panoramablicken auf die umliegende Bergwelt.

MTB ↓ EAS23, Mottolino Bike Park
Ein 4,2 km langer Flow Trail, der vom Mottolino hinunter in Richtung Livigno führt – mit Anliegerkurven, schnellen Passagen und Elementen, die dafür sorgen, dass der Flow vom Start bis ins Ziel erhalten bleibt. Für erfahrenere Fahrer macht die Strecke besonders viel Spaß, gleichzeitig ist sie auch für alle gut geeignet, die ihre ersten Erfahrungen im Bikepark sammeln. Mehr erfahren hier.

Dein Bike Hotel in Livigno

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Punktzahl: Ausgezeichnet
Booking.com9.4 / 10TripAdvisor5 / 5
Paradise Lodge
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Livigno, Livigno

Von 20.11.25 bis 03.05.26 und von 30.05.26 bis 18.10.26 geöffnet

WellnesszentrumFitnesscenterRestaurantParkplatz
ab € 80,00

2. Dolomiten und Trentino-Südtirol: von legendären Pässen bis zu Trails durch den Wald

Es gibt Berge, die Radfahrer schon erkennen, bevor sie den Namen des Passes lesen. Die Dolomiten und Trentino-Südtirol gehören zu den großen Radsportdestinationen Europas – doch der Asphalt erzählt nur die halbe Geschichte.

Sella, Gardena, Pordoi und Giau sind längst Teil der Geschichte des Giro d’Italia und fest im kollektiven Gedächtnis ganzer Generationen von Radsportlern verankert. Die klassische Runde über vier Pässe verbindet Sella, Pordoi, Campolongo und Gardena auf etwas mehr als 60 Kilometern und rund 2.000 Höhenmetern. Weiter westlich, rund um Meran, kommen mit Passo Giovo und Passo del Rombo zwei weitere herausragende Südtiroler Anstiege hinzu.

Wo der Asphalt endet, ist mit dem Fahrspaß noch lange nicht Schluss. Der Fassa Bike Park und der Paganella Bike Park bieten Gravity-Trails und Strecken für unterschiedliche Fahrniveaus. Auch die Sellaronda lässt sich mit dem Mountainbike erleben – mithilfe der Liftanlagen und über Singletrails. Rund um Meran erschließen Naturno und die Bike Highline Merano ein weitläufiges Netz aus Trails und Offroad-Routen am Monte Tramontana.

ZWEI TOUREN, DIE DU AUSPROBIEREN SOLLTEST:

RENNRAD ↑ Passo Giau ab Arabba
Eine klassische Rennradtour in den Dolomiten, bei der der Passo Giau im Mittelpunkt einer anspruchsvollen Strecke durch einige der eindrucksvollsten Landschaften der Dolomiten steht.

MTB ↓ Hustle&Flow, Paganella Bike Park
Anlieger, Kurven und jede Menge Flow mitten in der Paganella: eine 2,8 km lange Abfahrt von Doss Pelà nach Dosson, gemacht für alle, die gerne den Trail den Rhythmus vorgeben lassen. Mehr erfahren hier.

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3. Ligurien: von den Straßen der Classicissima bis zu den Trails von Finale

Hier ist der Kontrast noch stärker. Auf der einen Seite das Mittelmeer, auf der anderen Hügel und Berge, die fast direkt hinter der Küste aufragen. In Ligurien wechselst du in kürzester Zeit von Straßen am Meer zu Anstiegen – und von asphaltierten Serpentinen zu technischen Trails.

Für Rennradfahrer stehen Poggio und Cipressa vor allem für eines: Milano-Sanremo. Die letzten Anstiege der Classicissima selbst zu fahren, ist fast schon ein Ritual. Wer weiter ins Hinterland fährt, entdeckt ein dichtes Netz aus hügeligen Straßen, Anstiegen und ständigem Auf und Ab – oft mit dem Meer noch immer am Horizont.

In Finale Ligure verändert sich die Kulisse komplett. Natürliche Trails, technisches Gelände und anspruchsvolle Abfahrten haben diesen Teil der Riviera zu einer der bekanntesten Mountainbike-Destinationen der internationalen Szene gemacht. Strecken wie Roller Coaster und das weitläufige Trailnetz in den Hügeln hinter Finale reichen von flowigen Lines bis zu technischeren, naturbelassenen Singletrails – und zeigen eine ganz andere Seite Liguriens auf zwei Rädern.

ZWEI TOUREN, DIE DU AUSPROBIEREN SOLLTEST:

RENNRAD ↑ Cipressa und Poggio
Auf den Straßen der Classicissima zu fahren bedeutet, sich Cipressa und Poggio zu stellen – den beiden legendären Anstiegen, die das Finale von Milano-Sanremo prägen. Die Steigungsprozente sind zwar nicht extrem, doch die Kombination aus kurvenreichen Straßen, technischen Abfahrten und der stets nahen Küste macht diesen Abschnitt unverwechselbar.

MTB ↓ Roller Coaster Trail
Einer der bekanntesten MTB-Trails in Finale Ligure: Der Roller Coaster ist schnell, verspielt und abwechslungsreich – mit Kurven, Kompressionen und ständigem Auf und Ab, die sofort erklären, woher der Trail seinen Namen hat.

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4. Piemont: legendäre Pässe, alte Militärstraßen und Biken in großer Höhe

In Piemont können Radfahrer zwischen zwei ganz unterschiedlichen Seiten der Alpen wählen. Im Nordwesten warten die großen Anstiege der Alta Val di Susa; weiter südlich, zwischen Val Maira und Val Varaita, führt das Radfahren in eine ursprünglichere Bergwelt mit Pässen und historischen Höhenstraßen.

Sestriere, Monginevro und Colle della Scala bieten in der Alta Val di Susa alles, was es für große Tage auf dem Rennrad braucht. Weiter südlich, in den Alpi Cuneesi, warten mit Fauniera und Sampeyre ruhigere, aber durch und durch alpine Anstiege – mit langen Auffahrten, weiten Panoramablicken und Straßen, die deutlich über 2.000 Meter hinaufführen.

In Bardonecchia und Sauze d’Oulx zeigen Bikeparks und Singletrails die gravity-orientierte Seite der Destination. Offroad-Biken in Piemont bedeutet aber auch epische Hochgebirgsquerungen: Die Strada dell’Assietta verläuft über lange Abschnitte oberhalb von 2.000 Metern, während die Strada dei Cannoni zwischen Val Maira und Val Varaita einer historischen Militärstraße über Bergrücken und Pässe durch die Landschaft der Alpi Cuneesi folgt.

ZWEI TOUREN, DIE DU AUSPROBIEREN SOLLTEST:

RENNRAD ↑ Colle di Sampeyre
Ein echter Alpenanstieg: 16 unerbittliche Kilometer aus dem Val Varaita bis hinauf zum 2.284 Meter hohen Colle di Sampeyre, mit nur wenigen Möglichkeiten zur Erholung. Eine anspruchsvolle Straße, die zunächst durch den Wald führt und sich weiter oben zu spektakulären Hochgebirgspanoramen öffnet.

MTB ↓ Strada dei Cannoni
Hier geht es nicht nur bergab: Die Strada dei Cannoni verbindet Anstiege und Abfahrten zu einer spektakulären MTB-Tour in großer Höhe. Du kletterst hinauf, fährst über den Bergrücken zwischen Val Maira und Val Varaita und legst lange Abschnitte auf unbefestigtem Untergrund zurück.

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Und zu welchem Team gehörst du?

TEAM RENNRAD ↑
Serpentinen, Rhythmus, Performance – und dieses Gefühl, wenn endlich das Passschild ins Blickfeld rückt.

TEAM MTB ↓
Trails, Anlieger, Sprünge, Technik – und der Wunsch, am liebsten gleich noch einmal loszufahren, sobald die Abfahrt vorbei ist.

Wenn du dich nicht entscheiden kannst oder das Radfahren einfach in all seinen Facetten liebst, kannst du natürlich beide Bikes mitbringen – oder dein Italy Bike Hotel bitten, den Radverleih direkt vor Ort für dich zu organisieren.

Wichtige Hinweise vor dem Start: Bevor du eine der vorgeschlagenen Touren fährst, solltest du dich immer beim Hotelteam, Bike Manager oder bei lokalen Guides über die aktuelle Situation informieren. Der Zustand von Straßen, Trails und Routen kann sich durch Wetterbedingungen, Wartungsarbeiten, Sperrungen oder Änderungen der örtlichen Verkehrsregelungen verändern.
Prüfe außerdem, ob die Route zu deinem Fitnesslevel, deinem Bike und den aktuellen Bedingungen am Tag der Tour passt.

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